Wie berichtet die Presse über das Impuls-Therapiekonzept bei verkehrsauffälligen Kraftfahrern, wie es von der Praxis Dr. Bräuniger angeboten wird?

 

Weilburger Tageblatt vom 22.07.2000
Wenn der Führerschein weg ist
Durchfallquote beim Idiotentest sehr hoch
Unsere Zeitung berichtete unter der Überschrift "Der Idiotentest erweist sich als sehr einschneidende Maßnahme" über die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), die für viele Autofahrer nach einem Führerscheinentzug eine sehr hohe Hürde darstellt.   Tochter (TÜV Rheinland/Berlin-Brandenburg) Impuls GmbH an: Fachlich hoch qualifizierte, verkehrspsychologisch arbeitende Psychologen/Psychotherapeuten arbeiten nach einem von der Universität Bochum (Prof. Dr. Sachse) entwickeltem Konzept für verkehrsauffällige Kraftfahrer
Es gebührt Ihnen Dank dafür, betroffene Kraftfahrer in einem sachlichen und informativen Artikel über die Wichtigkeit einer guten Vorbereitung vor einer Medizinisch-psychologischen Begutachtung (MPU) aufklären   mit dem Ziel, die Grundüberzeugungen und Wertprioritäten der Therapieteilnehmer zu überdenken und Ansatzpunkte für eine umfassende Änderung der Verhaltensweisen zu definieren.
zu wollen. Auf dem "Markt der Nachschulung und/oder Vorbereitungen tummeln sich leider viele schwarze Schafe; eine Vergleichbarkeit der Angebote ist leider nicht gewährleistet, die Ausbildung der Anbieter oft zweifelhaft - die "Durchfallquote" der Probanden bekanntermaßen hoch ! Hier setzt nun die Hilfe der im Sommer 1998 gegründeten, eigenständigen TÜV-  

Denn: Je deutlicher ein Gutachter beim jeweiligen Kandidaten einen gewünschten Sinneswechsel erkennen kann, desto höher sind die Chancen für ihn, seine Fahrerlaubnis wiederzuerlangen. Diese Leistung nach dem Impuls-Konzept werden nun auch im mittelhessischen Raum angeboten.

Dr. Hans E. Bräuniger, Werner-Senger-Straße 4, Limburg

 

 

Nassauische Neue Presse vom 05.08.2000
Mit Therapie durch die MPU
Limburg. In Limburg gibt es für Autofahrer, die ihren Führerschein wegen Alkohol am Steuer oder einem zu hohen Punktekonto in Flensburg verloren haben, ein neues Beratungs- und Therapieangebot. Für jeden, der seinen "Lappen" zurückbekommen will, hat der Gesetzgeber nämlich eine hohe Hürde aufgebaut: Die medizinisch-psychologische Untersuchung, kurz MPU oder im Volksmund "Idiotentest" genannt". Gutachter prüfen dabei, ob jemand in der Lage ist, am Straßenverkehr teilzunehmen, ohne sich selbst oder andere zu gefährden. Bei der Vorbereitung auf die MPU hilft die Firma Impuls. Das vom TÜV Rheinland und Berlin-Brandenburg 1998 gegründete Unternehmen bietet an bundesweit insgesamt 60 Standorten seine Dienste an. Seit September ist Limburg eine der sechs hessischen Städte mit Impuls-Beratung.
Viele schwarze Schafe in der Beraterbranche.

Anders
als zahlreiche andere Berater wirbt das Unternehmen nicht mit Slogans wie "MPU - kein Problem" oder einer hundertprozentigen Erfolgsgarantie. "Bei solchen Versprechungen sollte man auf der Hut sein", warnt Diplom-Psychologe Ulrich Veltgens, fachlicher Leiter des Unternehmens und selbst früher MPU-Tester. In der Branche tummeln sich graue bis schwarze Schafe, die versprechen, in Wochenendseminaren das MPU-Wissen "durchzupauken" und dafür Summen bis zu 6.000 Mark kassieren. Viele Verkehrssünder zahlten wegen des hohen "Leidensdrucks" diese Wucherpreise. Auch gut gemeinte Angebote an Alkoholfahrer von Suchtberatungsstellen liefen oft ins Leere. "Die Leute bekommen da mit erhobenen Zeigefinger was von Leberschäden erzählt. An ihrem Alkoholproblem ändert das nicht", sagt Veltgens. Professionelle Hilfe ist dünn gesät. In Limburg bietet lediglich die Beratungsstelle des Diakonischen Werkes eine Betreuung speziell für Alkoholfahrer an. Die nächsten
 

psychologischen Praxen mit ähnlichen Therapien sind in Wetzlar und Lahnstein. "Impuls
" setzt nicht bei Fragebögen mit möglichen MPU-Tests an. Vielmehr geht es den Psychologen
darum, bei den Klienten wirkliche Veränderungen zu bewirken. "Genau genommen ist die bestandene MPU nur ein Nebeneffekt", sagt Dr. Hans Bräuniger. Der Psychotherapeut bietet in seiner Limburger Praxis die verschiedenen Impuls-Kurse an. Vor allem bei Führerscheinentzug wegen Alkohol ist das Ziel, dass die Klienten ihr Problem in den Griff bekommen und nicht, sie durch den Test zu mogeln. Dass das nicht an einem Wochenende zu erreichen ist, liege auf der Hand. Vor allem müssen die Kursteilnehmer bereit sein, aktiv an sich selbst zu arbeiten.
Alkoholauffällige Fahrer werden bei "Impuls" nach einigen Einzelgesprächen in zwei Gruppen geteilt. Das "Control"-Programm befasst sich mit Menschen, die zwar ein Alkoholproblem haben, aber mit einem Training ihr Trinkverhalten in den Griff bekommen. Meist ist das Ziel nach 22 Stunden
mit Sitzungen in einer Gruppe von bis zu zehn Mitgliedern erreicht. Intensivere Arbeit ist im "Real"-Kursus nötig. Über rund acht Monate verteilen sich 54 Sitzungseinheiten. Dieses Programm durchlaufen die "Hardcore"-Fälle, wie Ulrich Veltgens sie nennt. Diese Autofahrer, die meist mit 2,2 Promille oder mehr aus dem Verkehr gezogen worden sind, und ihren Alkoholkonsum nicht mehr steuern können, sollen am Ende des Kurses abstinent werden.
Trinker und Raser sollen ihr Problem selbst meistern
"Zunächst muss den Klienten klar gemacht werden, dass sie selbst und nicht andere daran schuld sind, dass sie ihren Führerschein verloren haben", beschreibt Veltgens das erste Ziel der Therapie. Das gelte vor
 

Ulrich Veltgens und Dr. Hans Bräuniger (von links) machen mit ihrem Therapiekonzept Leute für die medizinisch-
psychologische Untersuchung fit. Sie bieten das erste
Programm dieser Art in Limburg an
                        Foto: Thies

allem für die kleinste Klientengruppe, nämlich die Fahrer, die durch aggressives Verhalten auf der Straße mehr als 18 Punkte in der Verkehrssünderkartei gesammelt haben. Mit ihnen wird in 21 Sitzungen in sehr kleinen Gruppen intensiv gearbeitet. In der zweiten Hälfte der Therapie trainieren Klienten und Betreuer dann, wie sie mit bestimmten Situationen umgehen können. Was tun, wenn man ein Bier angeboten bekommt aber noch Auto fahren muss?? Wie verhalte ich mich, wenn jemand auf der linken Spur "zu langsam" fährt? Solche Fragen werden in Rollenspielen und "Hausaufgaben" bearbeitet.
Nach der Therapie stehen die Chancen bei der MPU gut
Je nach Kursusdauer kosten Einzelgespräche und Gruppenarbeit zusammen zwischen 1.700 und 3.000 Mark. Ausserdem müßen die Teilnehmer bis zu einem drei Viertel Jahr ihrer Zeit investieren. Nach dem intensiven Therapieprogramm stehen die Chancen, durch die MPU zu kommen, sehr gut. Nach Angaben von Dr. Bräuniger hat nur einer der 15 Klienten, mit denen er bisher gearbeitet hat, den Test nicht auf Anhieb bestanden. Wichtiger sei jedoch, dass die Teilnehmer am Ende Alkohol und Bleifuß unter Kontrolle halten können.(vt)